[MonoLux Combi] [Zubehör und Bestellung]

Prof. Ernst Schaack

Diagnostik und Therapie mit dem MONOLUX Combi

Ergänzungen zur Gebrauchsanleitung, Stand: 12.9.07

1. Basisinformationen

Als Rudolf Siener im Jahre 1992 das erste Monolux-Gerät zur Erprobung in die Hand bekam, stellte er bald mit Erstaunen fest, dass er bei der NPS „in 80 % der Fälle die Procainspritze weglassen kann“. Das von E. Schaack entwickelte Monolux-Gerät wurde daraufhin auf die besonderen Gegebenheiten der NPS abgestimmt und in diese integriert. Seit dem Jahr 2002 gibt es ein Zusatzgerät als Modulationsverstärker, mit dem ohne großen apparativen Aufwand die wichtigsten Funktionen der Schwingungstherapie realisiert werden können. Im Jahre 2007 wurde als Weiterentwicklung das MONOLUXCombi herausgebracht, in das ein Modulationsverstärker integriert ist.

MONOLUX Combi
mit dem wichtigsten Zubehör: Kombigriffel, Handelektrode, Therapiegriffel und Magnetflächenstrahler in verschiedenen Farben, außerdem Testwabe, Eingangsbecher und Ausgangsbecher sowie mp3-player und die Speicherkarte, auf der die Therapieprogramme gespeichert sind, die über den mp3-player in das MONOLUX-Gerät eingespeist werden können.

Monolux Pen
Batteriebetriebener Griffel mit Farbwechsler, Therapiefrequenz und Magnetfeldunterstützung. Gedacht auch für die Selbstbehandlung der Patienten.

Die Grundfunktionen des MONOLUX Combi sind folgende:
  • Diagnostik: Auffinden und Vermessen therapeutisch bedeutsamer Punkte, wie von Akupunkturpunkten und Maximalen Energiepunkten nach Siener
  • Therapie: Bestrahlung von Punkten oder Hautarealen mit gepulstem monochromatischem Licht und bei Bedarf simultan mit modulierten Magnetfeldern, beides, um in therapeutischer Absicht gezielt Einfluss auf das Biosystem des Menschen zu nehmen.
  • Arbeit mit „Fremdschwingungen“, die nicht im Gerät erzeugt werden (Musik, bestimmte Frequenzfolgen oder vorgefertigte Therapieprogramme von einem Datenträger, „Medikamenteninformationen“, „Patienteneigene Schwingungen“ etc.).

Mit der Messeinrichtung lassen sich therapeutisch relevante Punkte wie MEPs und Akupunkturpunkte auffinden und vermessen. Die Werte können an einem Zeigerinstrument mit hoher Genauigkeit abgelesen werden.

Mit steigendem Zeigerausschlag ist ein sich veränderndes akustisches Signal zu hören, das als Orientierungshilfe verwendet werden kann. Außerdem leuchtet oberhalb eines bestimmten Messwertes eine Leuchtdiode („Measurement Peak“) mehr oder weniger stark auf, was für die Beobachtung der Messergebnisse "aus den Augenwinkeln" hilfreich ist. Für die Messung kann ein reiner Messgriffel mit auswechselbaren Spitzen verwendet werden oder ein Kombigriffel mit Ringelektrode und integrierter Lumineszenzdiode, die eine gleichzeitige Messung und Therapie mit monochromatischem Licht (also Kontrolle der Messwerte während der Lichtbehandlung) ermöglicht. Hinweise zur Durchführung der Messungen finden Sie in der Gebrauchsanleitung (S.6/7) und im NPSO- Buch der Rudolf -Siener-Stiftung (S. 28/29).

2. Das monochromatische Licht

Bei dem Monolux-Gerät kommen zwei unterschiedliche „Trägermedien“ oder „Kanäle“ für die Informationsübertragung zur Anwendung: Das monochromatische Licht und das Magnetfeld. Beide haben eine therapeutische Eigenwirkung, deren Intensität durch pulsierende Applikation oder durch Modulation mit bestimmten Frequenzen wesentlich erhöht werden kann. Standardanwendung (z.B. im Rahmen der NPSO) ist die Arbeit mit monochromatischem Lumineszenzlicht, das ähnlich wirkt wie das Licht des Helium-Neon-Lasers. Das Lumineszenzlicht ist im Gegensatz zum Laserlicht zeitlich und räumlich nicht kohärent, d.h. es streut beim Austritt aus der Spitze des Therapiegriffels und kann daher gefahrlos ohne die bei der Laseranwendung erforderlichen Schutzmaßnahmen eingesetzt werden. Allerdings ist beim Einsatz der Flächenstrahler und Therapiegriffel ohne Messelektrode wegen der höheren Lichtstärke größte Vorsicht geboten. Berufsverbände und TÜV warnen vor Augenschäden beim Umgang mit Lumineszenzdioden in jedweden Anwendungsbereichen. Wie der Laser strahlt die Lumineszenzdiode Licht einer bestimmten Wellenlänge ab, wir sprechen daher von „Monochromasie“, was so viel wie „Einfarbigkeit“ bedeutet. Als besonders wirkungsvoll hat sich das monochromatische Rotlicht mit einer Wellenlänge von 650 Nanometern erwiesen. Wegen seiner besonderen Affinität zum menschlichen Organismus bezeichnet man es gern als „physiologisches Rot“.

Inzwischen besteht bei Bedarf auch die Möglichkeit, mit anderen Farben zu therapieren. Für die Behandlung stehen Therapiegriffel und Flächenstrahler mit sehr leuchtstarken Lumineszenzdioden zur Verfügung.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das monochromatische Therapielicht zu applizieren: als Punktlicht auf die so genannten „active points“ – also im Falle der NPSO die MEPs – oder mit dem Flächenstrahler direkt am Ort des Krankheits-geschehens (einem entzündeten Gelenk, einer Narbe, die entstört werden soll etc.). Erfahrene Therapeuten kombinieren beide Möglichkeiten miteinander. Es gibt auch gekrümmte Lichtsonden für die Mundakupunktur und die Behandlung von Nase und Ohren, die z.B. bei Rhinitis, Sinusitis und bei Otitis media erfolgreich eingesetzt werden. Diese gehören nicht zum Standardzubehör und stehen vorläufig nur für Forschungszwecke zur Verfügung

Das Monolux-Gerät ist mit drei Ausgangsbuchsen ausgestattet, an die (gleichzeitig) mehrere Therapiegriffel, Flächenstrahler oder Kombigriffel angeschlossen werden können. In manchen Fällen hat es sich als hilfreich und zeitsparend erwiesen, mit dem Flächenstrahler oder einem breiten Therapiegriffel z.B. auf bestimmte Lymphareale zu gehen, während man gleichzeitig mit dem Kombigriffel an anderer Stelle therapeutisch relevante Punkte sucht und behandelt. Außer für die NPSO kann die fotobiologische Therapie mit Lumineszenzdioden auch im Zusammenhang mit verschiedenen Akupunkturmaßnahmen, insbesondere der Ohrakupunktur erfolgreich eingesetzt werden. Viele Heilkundige orientieren sich zum Beispiel an den sehr bewährten symptombezogenen Kartographien im Akupunkturatlas von ELIAS und übertragen die Lichttherapie auf die „Nadelpunkte“. Auch im Zusammenhang mit den von GLEDITSCH genannten weiteren Mikro-Aku-Punkt-Systemen (z.B. Hand- und Fingersysteme, Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto, Lymph-Belt) hat sich die Verwendung von Lumineszenzlicht bewährt.

Die Vorteile der Lichtbehandlung gegenüber der Nadelung oder Infiltration von Procain sind folgende:

  • Es gibt keine Probleme mit „Nadelängsten“ oder mit ungünstiger Beschaffenheit der Haut (z.B. bei Kindern und älteren Leuten).
  • Das Licht kann zur Übertragung von therapeutisch bedeutsamen Frequenzen / Informationen verwendet werden.
  • Die Lichtanwendung geschieht ohne jeglichen Materialverbrauch.

Der Nachteil der Arbeit mit Lumineszenzlicht liegt darin, dass in manchen Fällen vergleichsweise viel Zeit benötigt wird, bis sich der erwünschte Therapieerfolg einstellt.

2.1 Zu den Wirkungen des Lumineszenzlichtes

Die Wirkungen des Lumineszenzlichtes können wir sozusagen auf drei Ebenen registrieren:

Auf der physiologisch – strukturellen Ebene:
Wenn wir direkt am „locus dolendi“, also dem Ort Krankheitsgeschehens, mit einem Licht / Magnetkopf behandeln, um die Kallusbildung nach einer Fraktur anzuregen, um die Schmerzen an einem entzündeten Gelenk zu lindern, um eine Muskelverspannung zu lösen oder eine Gelose zu beseitigen, können folgende Wirkungen nachgewiesen werden: Stimulierung der Zellaktivität (Zellstoffwechsel, interzellulare Kommunikation), Förderung der Durchblutung durch neurovaskuläre Prozesse, Deaktivierung von Krankheitskeimen (abhängig von der applizierten Frequenz), Entspannung der Muskulatur durch neuromuskuläre Vorgänge, Lösung von Schlacken und Förderung ihres Abtransports.

Auf der Ebene der Energien und Informationen:
Bei der Behandlung über „Fernpunkte“ und Somatotope mit moduliertem Lumineszenzlicht lassen sich ebenfalls zahlreiche therapeutische Effekte erzielen, z.B. über Maximal Energetische Punkte (MEP) nach Siener, es lassen sich energetische Harmonisierungsprozesse im Sinne der TCM einleiten, es lassen sich über kutiviszerale Verbindungen und Reflexbahnen Einfluss auf innere Organe nehmen, ohne dass am locus dolendi direkt behandelt wird. Von großer Bedeutung bei der Erklärung all dieser Prozesse ist das Grundsystem nach Pischinger. Dieses System der Grundregulation stellt die Einheit der Zellen des Bindegewebes der Blutgefäße und der peripheren vegetativen Nerven dar, und Pischinger postuliert, jeder Reiz, jede Zuführung von Energie „löst eine Reaktion des ganzen Regulationssystems, der gesamten Zwischenzell-Grundsubstanz, aus“. Durch seine engen Verbindungen (= Vernetzungen) über die Kapillaren, die Lymphwege und die vegetativen Nervenfasern steht es mit allen anderen Regelsystemen in engster Verbindung. Man gelangt mit diesen Annahmen zu einer „holistischen“ Betrachtungsweise der Funktionen im Organismus, bei dem das „Ganze“ mehr ist als die Summe seiner Teile.

Auf der mentalen, spirituellen, „schamanischen“ Ebene:
Bei der Anwendung des Farblichtes spielt die sinnliche Wahrnehmung eine große Rolle. Die Verknüpfung der Farbwahrnehmung mit einer positiven Erfahrung kann als „Anker“ für spätere Behandlungen genutzt werden. Ferner lassen sich Vorstellungen über bestimmte Farbwirkungen positiv nutzen. „Ich streiche Ihre Niere jetzt rot an, und rege dadurch ihre Tätigkeit an“. Wenn der Patient die „rot angestrichene“ Niere visualisiert, sich im Geiste vor Augen führt, kann das die beabsichtigte Wirkung entscheidend unterstützen. In diesem Zusammenhang können auch Symbol-handlungen die Therapie stützen. So wie der Schamane mit einer Adlerfeder (Symbol für Kraft und Energie) die Krankheit vom Patienten „wegfegt“, kann der Therapeut mit dem Blaulicht (Symbol für Ruhe, Weite und Entspannung) das Schmerzgeschehen „einschläfern“, ohne dass es hierfür eine physiologische Grundlage gibt. Keine Frage, die größten Therapieerfolge mit unseren Geräten haben die Heilkundigen, welche nicht die Therapie an das Gerät delegieren, sondern dieses in ihr Referenzsystem einbeziehen und gleichsam mental mit vollziehen, was als therapeutischer Effekt beim Patienten erreicht werden soll. Unser Anliegen ist es, die Heilkundigen zu veranlassen, den unterschiedlichen Dimensionen oder Ebenen der Heilung ihren Platz einzuräumen im Sinne einer holistischen Therapiekonzeption.

2.2 Arbeit mit verschiedenfarbigen Lumineszenzdioden
Rudolf Siener setzte zunächst ausschließlich monochromatisches Rotlicht mit 650 Nanometer Wellenlänge ein. Dieses Rot zeigt beachtliche Erfolge. Je nachdem, wo es verwendet wird, kann es harmonisieren, sedieren, stimulieren, Schmerzen lindern, Stoffwechsel und Lymphaktivität anregen etc. Gleichwohl war von Anfang an der Ruf nach anderen Farben unüberhörbar. Inzwischen gibt es eine große Palette von Farbdioden, die das ganze Spektrum des sichtbaren Lichtes von Rot bis Ultraviolett abdecken und die jetzt auch wahlweise bei den Therapie- und Kombigriffeln zu unseren Monolux - Geräten zum Einsatz kommen. Bislang sind folgende Farblicht-dioden erhältlich:

  1. Rot, 630 nm (nm = Nanometer, Wellenlänge des Lichts)
  2. Orange, 605 nm
  3. Gelb, 590 nm
  4. Grün, 520 nm
  5. Türkis, 505 nm
  6. Blau, 470 nm
  7. Violett, 420 nm
  8. Ultraviolett, 405 nm
  9. Weiß (Vollspektrum)
  10. Farbwechsler (nur für MONOLUX 2002 und MONOLUX Combi)

Den Erfahrungen, welche mit dem Farblicht gesammelt werden konnten, liegen ganz unterschiedliche Vorstellungen zugrunde. Viele Therapeuten arbeiten erfolgreich auf der Basis von Goethes Farbenlehre. Sie hat sich mit ihren Aussagen über die Wirkung von Farben und über die Beziehung der Farben zueinander als theoretische Grundlage der meisten Konzepte der Farbtherapie durchgesetzt (vgl. Mandel, S. 27). Erkenntnisse aus der Farbpsychologie und der Farbsymbolik spielen auch eine wesentliche Rolle. So werden z.B. dem Blau als „Farbe des Himmels, der Ruhe und Unendlichkeit“ sedierende Eigenschaften zugeschrieben und Rot als „Farbe des Lebens, der Sonne und des Feuers“ gilt als tonisierend. Die vielfach beschriebenen Wirkungen der Farben können auch tatsächlich erzielt werden, jedenfalls dort, wo das Therapielicht auch über die Augen sinnlich wahrgenommen wird.

Bei der Punktbehandlung mit Lumineszenzlicht lassen sich durchaus ganz andere Beobachtungen machen: Auch Rotlicht ist in der Lage, eine stark sedierende Wirkung zu entfalten. Wenn man z.B. den Harmonisierungspunkt DU 20 (Scheitelpunkt auf dem Kopf über den Ohrenspitzen), dazu evtl. die Extrapunkte Sihencong um DU 20 herum mit moduliertem Rotlicht (z.B. 280 Hz) behandelt, wird man spüren, wie sich die „Ruhe“ von der Schädeldecke ausgehend auf den ganzen Körper ausbreitet. Die Farbwahl hängt also auch davon ab, was und wo therapiert werden soll. Weit verbreitet ist die Meinung, man dürfe niemals mit Rotlicht auf entzündliche Prozesse gehen. Das mag für gefiltertes Glühlicht mit hohem Anteil an Wärmestrahlung zutreffen. Das rote Lumineszenzlicht ist jedoch ein kaltes Licht. Es wirkt antiseptisch (insbesondere wenn es gepulst ist), es regt die Durchblutung und den Zellstoffwechsel an und fördert dadurch eher die Heilungsprozesse. NPSO-Anwender arbeiten häufig erfolgreich mit Rotlicht an den MEPs und hinterher (oder gleichzeitig) mit der Komplementärfarbe (Grün) flächig am Krankheitsherd.

Immer wieder wird auch über die Erfahrung berichtet, dass man häufig erst dann mit der „Farbe der Wahl“ zum Erfolg kommt, wenn man zuvor mit der jeweiligen Komplementärfarbe kurz vorbehandelt hat.

Bei der Farbwahl orientieren sich manche Behandler an fernöstlichen Vorstellungen von der Zuordnung der Farben zu den Chakren (Muths, S.124) bzw. Meridianen und Organen (z.B. Gelb als Farbe des 3. Chakras (KG10/12) mit der Zuordnung zu Leber, Galle und Magen). In diesem Sinne werden also Probleme an Knochen und Wirbelsäule erfolgreich mit Rot behandelt (Basischakra, KG 1), bei den Sinnesorganen kommt Violett zur Anwendung (Stirnchakra,) und Kreislaufprobleme werden mit Grün behandelt (Herzchakra, KG 17). Organe, die dem Sakralchakra (KG 5) zugeordnet sind (Geschlechtsorgane, Nieren), werden mit der Farbe Orange therapiert und bei den Organen des Kehl- und Halschakras (KG 22) schließlich (Lunge, Bronchien) bestrahlt man mit Blau. Bei dieser Auflistung wurden einige Punkte der chinesischen Medizin, die sich in diesem Zusammenhang bewährt haben, hinter die Bezeichnungen der Chakren geschrieben (vgl. Petricek u.a.). Es konnten übrigens bei der Punktbehandlung mit den genannten Farben sehr gute Therapieerfolge erzielt werden, wenn anschließend korrespondierende Punkte auf dem Rücken jeweils mit den entsprechenden Komplementärfarben bestrahlt wurden. Die wichtigsten Farbpaare, welche sich z.B. aus der Lehre Goethes ergeben, sind Rot – Grün, Orange – Blau und Gelb – Violett. Empfehlenswert ist es, die skizzierte Art der Lichtbehandlung über Energiezentren bzw. Akupunkurpunkte im Sinne einer „Behandlung vor der Behandlung“ in die NPSO einzubeziehen. Bei der Farbwahl sollte man die Patienten beteiligen. Häufig erzielt man mit der Therapiefarbe die besten Resultate, welche die Patienten in der Situation benannt haben.

3. Frequenzen und Resonanzen

Es wurde bereits angedeutet, dass die therapeutische Wirkung des Lumineszenzlichtes dadurch wesentlich verstärkt werden kann, dass man es pulsierend appliziert, bzw. mit bestimmten Frequenzen oder Informationen moduliert. Dadurch wird das Licht – und gegebenenfalls das verwendete Magnetfeld – zum Träger der Modulationsfrequenzen, die an das Biosystem des Organismus herangetragen werden sollen. In das Monolux-Gerät ist ein Mikroprozessor eingebaut, der es ermöglicht, das Licht und das Magnetfeld mit stufenlos regelbaren Frequenzen zwischen 10 Hertz und 22000 Hertz zu modulieren. Hier stellt sich nun die Frage, welche Frequenz bei welcher Indikation eingestellt werden muss. Rudolf Siener arbeitete Anfang der neunziger Jahre mit der ersten Generation des Monolux-Gerätes und veränderte die Frequenzeinstellung nur sehr selten. Die von ihm bevorzugte Therapiefrequenz war 8000 Hertz. Andere Therapeuten fanden später heraus, dass es sinnvoll sein kann, bei unterschiedlichen Indikationen auch verschiedene Frequenzen zu wählen. Die Frequenzen lassen sich gut austesten, sei es kinesiologisch, radiästhetisch oder funktionsdiagnostisch. Die Erfahrungswerte verschiedener Therapeuten sind widersprüchlich und nicht verallgemeinerbar. Es gilt jedoch, dass bei akuten Krankheitsbildern eher niedrige Therapiefrequenzen (unter 1 kHz), bei chronischen Beschwerden eher höhere zu wählen sind.

Von einigen Therapeuten werden die Frequenzen eingesetzt, die der amerikanische Arzt und Forscher R. RIFE empfohlen hat. Wichtige Indikationsbezogene Frequenzfolgen nach RIFE werden von der Siener-Stiftung auf Datenträgern angeboten. Weitere Therapiefrequenzen sind solche, die mit „natürlichen Lebensrhythmen“ im Zusammenhang stehen. Damit sind einerseits Vorgänge gemeint, die sich auf kosmisches Geschehen beziehen (Bewegungen der Gestirne, Jahreszeiten, Tag und Nacht, Ebbe und Flut etc.), und andererseits solche, die mit Wachstum und Proportionen in der Natur sowie mit den Funktionen des menschlichen Organismus zu tun haben (z.B. rhythmische Aktionsströme und Frequenzen bei Herz, Gehirn und anderen Organen). Es sind hauptsächlich drei Grundannahmen, welche die Diskussion um die therapeutische Bedeutung der „Lebensrhythmen“ bestimmen:

  • Rhythmen und Frequenzen im Makrokosmos entsprechen denen im Mikrokosmos und in den Organismen der Lebewesen, alles funktioniert nach „harmonikalen“ Gesetzen (vgl. DOZCI, S. 67).
  • Die natürliche oder harmonische Funktion der Lebensabläufe ist bei vielen Menschen durch Fremdeinwirkung („elektronische Umweltverschmutzung“, ungünstige Lebensbedingungen etc.) gestört.
  • Die „Harmonie“ – hier verstanden als gleichbedeutend mit Gesundheit – kann durch Zuführung geeigneter Frequenzen wieder hergestellt werden.

Ohne an dieser Stelle die Zusammenhänge herleiten zu wollen, was in zahlreichen Veröffentlichungen geschehen ist, sollen hier nur einige bewährte Frequenzen genannt werden, soweit diese bei dem Monolux-Gerät eingestellt werden können:
12, 16, 24,36, 48, 64, 96, 128, 136, 144, 172, 192, 256, 360, 420, 840, 1260, 1680, 2400, 4800 und 8200 Hz.

Wenn man bei der Therapie eine Folge harmonisch aufeinander bezogener Frequenzen oder Töne applizieren möchte, so kann man mit Aussicht auf Erfolg Musik einsetzen und das Therapielicht damit modulieren. Besonders mit Orchestermusik von Mozart konnten gute Resultate erzielt werden (Tomatis, S. 79).

In steigendem Maße kommen auch Frequenzdurchläufe zur Anwendung, z.B. eine von 22.000 Hz bis Null absteigende Schwingungsfolge zur Sedierung oder Harmonisierung und eine aufsteigende Frequenzfolge zur Stimulation. Entsprechende erprobte „Therapieprogramme“ stehen ebenfalls bei der Rudolf-Siener-Stiftung zur Verfügung und können von CD, MD oder mp3- oder Datenträgern mit dem MONOLUX - Gerät übertragen werden. Die Applikation erfolgt dabei zumeist mit dem Magnetflächenstrahler an bewährten „Rezeptionsarealen“ wie dem Solarplexus, dem Thymusbereich, den Handflächen oder bei entsprechender Indikation auch am locus dolendi direkt.
Ein im Rahmen der Frequenztherapie häufig gebrauchter Begriff ist „Resonanz“. Gemeint ist das Phänomen, dass ein schwingungsfähiges System zum starken „Mitschwingen“ veranlasst wird, wenn man seine „Eigenfrequenz“ trifft. Im Hinblick auf die Therapie hat diese Erscheinung folgende Bedeutung:

  • Es wird davon ausgegangen, dass der menschliche Organismus unterschiedliche Frequenzen erzeugt - nicht nur Hirnströme und Herzaktionspotentiale – die möglicherweise lebensnotwendig sind und die im Krankheitsfalle gestört sein können.
  • Man nimmt an, dass die Frequenzverhältnisse durch Zuführen geeigneter Frequenzmuster, durch die Resonanz hergestellt wird, wieder „harmonisiert“ werden können.
  • Ebenso wird angenommen, dass „pathologische“ Frequenzen, also solche, die nicht zum normalen physiologischen Ablauf gehören und den Menschen krank gemacht haben, durch „Invertierung“, d.h. durch Umdrehen der Phasenlage gelöscht oder zumindest abgeschwächt werden können.
  • Im Hinblick auf die Bekämpfung von Bakterien, Viren und Parasiten versucht man, die „Resonanzfrequenz“ der Organismen zu ermitteln und sie dann durch Applikation der jeweiligen Frequenz abzutöten (Clark, S.606 ff.).

4. Kombination von Licht und Magnettherapie im Rahmen der NPSO

Bei Gesprächen im Rahmen der NPSO-Expertentagungen über Möglichkeiten und Grenzen der Magnettherapie hat sich herausgestellt, dass zahlreiche Therapeuten erfolgreich mit der Magnettherapie arbeiten (z.B. mit Magnetmatten, -kissen oder -griffeln, insbesondere im Rahmen der Magnetresonanztherapie). So wurde häufig der Wunsch geäußert, im Rahmen der NPSO die Lichtbehandlung mit der Magnettherapie zu verknüpfen. Seit einigen Jahren stehen Lichtgriffel und Flächenstrahler zur Verfügung, in die ein Magnetgenerator integriert ist, welcher ein – entsprechend der vom Gerät übertragenen Therapiefrequenz – pulsierendes Magnetfeld erzeugt. Nach den bisherigen Erfahrungen erreicht man dadurch häufig das Therapieziel in wesentlich kürzerer Zeit.

Auf diese Weise lassen sich die therapeutischen Informationen sowohl über das Licht als auch über das Magnetfeld applizieren. Offenbar kommt es bei der simultanen Behandlung mit moduliertem Licht und Magnetfeld zu einem Synergieeffekt, d.h. die beiden Wirkungsfaktoren unterstützen sich gegenseitig.

In Kombination mit monochromatischem Lumineszenzlicht konnten die modulierten Magnetfelder bisher effektiv bei der Behandlung von Lumbago, Hüftgelenksbeschwerden, HWS-Syndrom, Tennisarm, unspezifischen rheumatischen Erkrankungen, Neuralgien, Muskelverspannungen (und damit zusammenhängenden Kopfschmerzen) angewendet werden. Man weiß heute, dass die Magnetfelder kranke oder inaktive Zellen stimulieren, die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessern, energetische Prozesse (z.B. die elektrischen Vorgänge in den Nervenzellen) anregen etc. So wird es verständlich, dass die Wirkung des modulierten Lumineszenzlichtes durch die simultane Applikation eines im gleichen Sinne gepulsten Magnetfeldes wesentlich gesteigert werden kann.

5. Schwingungstherapie mit dem Monolux Combi

Bei der Therapie mit monochromatischem Licht werden neben den am Gerät einstellbaren Frequenzen von 10 bis 22000 Hertz - wie bereits angedeutet - auch „Fremdschwingungen“ verwendet. Es geht dabei also um Frequenzen oder Frequenzfolgen, die mit speziellen Apparaturen erzeugt werden oder die von einem Tonträger kommen (Musik, bestimmte vorproduzierte Schwingungsfolgen oder Frequenzdurchläufe). Es geht aber wie bei der Bioresonanztherapie auch um die Arbeit mit „Substanzinformationen“ und „patienteneigenen Schwingungen“. Dabei handelt es sich um ein sehr umstrittenes, gleichwohl von einigen Autoren als äußerst erfolgreich beschriebenes Unterfangen (z.B. Will).
Die unterschiedlichen Formen der Schwingungstherapie werden mit dem Modulationsverstärker durchgeführt, der in das MONOLUX-Gerät integriert ist, der das eingegebene Schwingungsgeschehen verstärkt und auf das Therapielicht oder gegebenenfalls auf ein Magnetfeld aufmoduliert. Auf diese Weise werden Lumineszenzlicht und Magnetfeld zum Träger einer bestimmten Information, die in den Organismus „eingeschleust“ wird.
Das MONOLUX Combi hat einen Verstärkereingang (Klinkenbuchse), an den zum Beispiel angeschlossen werden kann:

  • ein CD-Player o.ä., um z.B. Musik oder andere Schwingungsverläufe auf das monochromatische Lumineszenzlicht und gegebenenfalls auf das integrierte Magnetfeld aufzumodulieren,
  • ein Eingangsbecher zum „Überschwingen“ von Substanzinformationen.

Zur Applikation des modulierten Lichtes können an der Ausgangsseite des Gerätes angeschlossen werden:

  • ein Ausgangsbecher zur Übertragung der Schwingungsinformationen auf einen materiellen Träger (alkoholische Lösung, isotonische Salzlösung, Globuli etc.),
  • Therapiegriffel, Flächenstrahler oder Licht-Magnetköpfe zur Applikation des Schwingungsgeschehens je nach Indikation auf Akupunkturpunkten, MEPs oder therapeutisch bedeutsamen Körperarealen. Das "Überschwingen" von Informationen geschieht also auf zweifache Weise: Einerseits wird das Organareal oder die als Träger vorgesehene Substanz im Ausgangsbecher von dem modulierten Licht durchflutet, wobei sich die enthaltene Information als strukturelles Muster dem Trägermedium mitteilt. Andererseits steht die Information in Form eines modulierten elektromagnetischen Feldes zur Verfügung, wodurch es noch zu einer Übertragung bzw. einer Speicherung auf einer anderen strukturellen Ebene kommt.

5. 1 Zur Frage der Modulation des Therapielichtes mit dem MONOLUX-Gerät

Das monochromatische Therapielicht und (gegebenenfalls das applizierte Magnetfeld) kann mit Informationen von einem Datenträger (bestimmten Frequenzen, Schwingungsfolgen, Therapieprogrammen, Musik etc.) moduliert werden. Es gibt inzwischen Aufnahmen bestimmter bewährter Therapiefrequenzen und Therapieprogramme, die auf CD, MD und SD-Karte gespeichert sind und die mit entsprechenden Geräten in das MONOLUX Gerät eingespeist werden können. Die Datenträger werden von uns gegenwärtig (abweichend von früheren Angaben) mit folgenden bewährten Basisprogrammen angeboten:

Als Applikatoren wurden bisher erfolgreich Therapiegriffel mit unterschiedlichen Farben (z.T. auch mit Magnetgenerator ausgestattet) verwendet, außerdem die Magnetflächenstrahler, bei denen das monochromatische Therapielicht auf sinnvolle Weise mit modulierten Magnetfeldern gekoppelt wird.


Hinweise zu unseren Therapieprogrammen

Aufgrund mehrerer Anfragen geben wir auf diesem Wege folgende Informationen:

Es ist richtig, dass wir noch vor einem halben Jahr Datenträger mit 26 Therapieprogrammen (davon 12 der legendären RIFE-Programme) herausgegeben haben, während es jetzt nur noch 5 Standardprogramme sind. Die (vorläufige) Reduzierung der Programme hat folgende Gründe:

Wegen der relativ geringen Speicherkapazität der Datenträger (CD, MD oder SD im mp3-Format) lag die Aktionszeit jedes einzelnen Programms nur bei ca. 3 Minuten. Bei den Wiedergabegeräten musste daher die Funktion „Wiederholung eines Titels“ eingestellt werden, um die Programme jeweils über eine längere Zeit applizieren zu können. Viele Anwender(innen) waren damit offenbar überfordert. Bei den neuen Datenträgern läuft jedes Programm ca. 15 Minuten, ausreichend für die meisten Anwendungen.
Manche mp3-Player sortieren die Programme um, welche auf den SD-Karten angeboten werden und präsentieren die einzelnen Files in anderer Reihenfolge, als auf der Liste angegeben. Daher dauert bei 26 Titeln das Suchen nach dem richtigen Programm manchmal zu lange, weil man unter Umständen vor Beginn der Behandlung den ganzen Ordner „durchblättern“ muss.
Zu einem großen Teil der Programme sind trotz vieler Bitten keine Rückmeldungen von den Heilkundigen gekommen, wir beschränken uns daher jetzt zunächst auf die, welche sich in der Praxis bewährt haben und die recht universell eingesetzt werden können, das sind folgende:

Therapieprogramme P5
Sedierungsprogramm
Harmonisierungsprogramm
Lymphprogramm (stimulierend)
Schmerzprogramm (sedierend)
Narbenprogramm (zur Entstörung)

Außerdem stehen bei Bedarf drei Programme des schon erwähnten amerikanischen Pioniers der Frequenztherapie RIFE zur Verfügung, das sind Borreliose, Arthrose und Allergie. Diese befinden sich noch in der Erprobung.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Auf die SD-Karten haben wir früher bedruckte Etiketten geklebt, die beim Einschieben in den Player manchmal heruntergerissen wurden und dadurch die Funktion gestört haben. Wir beschränken uns daher künftig bei der Beschriftung auf handschriftliche Kürzel.

Konkrete Hinweise:
Die Arbeit mit „Fremdfrequenzen“ oder Therapieprogrammen ist mit dem MONOLUX Combi ungewöhnlich leicht zu realisieren: Sie schließen den Datenträger (CD-player, mp3-player etc.) über eine kurze Klinkenleitung an den Eingang des MONOLUX-Gerätes an und wählen das gewünschte Programm. Dann schließen Sie den Applikator, mit dem Sie therapieren möchten, an einen der Ausgänge des Gerätes an und bringen den Einstellknopf in die Position „Extern“. Der eingebaute Frequenzgenerator wird dadurch ausgeschaltet und der Modulationsverstärker wird aktiviert. Sie können dann mit der Therapie beginnen, ohne weitere Einstellungen vornehmen zu müssen. Wenn Sie kontrollieren möchten, ob die Therapiefrequenz auch wirklich auf das Licht moduliert wird, schalten Sie den Knebelknopf in die Stellung „Extern Test“ (letzte Position) und können nun die Frequenz leise hören (sofern sie im Hörbereich liegt). Die Lautstärke können Sie mit dem Regler „Volume“ verändern. Um mit der Therapie beginnen zu können, muss der Schalter wieder in die Position „Extern“ zurück geschaltet werden, sonst leuchtet der Flächenstrahler nicht.

5.2 Arbeit mit Medikamenteninformationen

Viele Heilkundige messen so hoch umstrittenen Verfahren wie „Einschwingen“ oder „Überschwingen“ von Medikamenteninformationen steigende Bedeutung bei. Hierfür bieten sich nun in der Praxis folgende erprobte Möglichkeiten an:
  • Übertragen von Medikamenteninformationen (vom Eingangsbecher) auf den Patienten mit dem MONOLUX -Gerät und einem Magnetflächenstrahler,
  • Übertragen von Medikamenteninformationen auf einen materiellen Träger (alkoholische Lösung, physiologische Kochsalzlösung, Globuli etc.) mit Hilfe eines Licht / Magnet-Ausgangsbechers.

Konkrete Hinweise:
Schließen Sie einen Eingangsbecher (oder eine Medikamentenwabe) mit dem passenden kurzen Kabel an den Klinkeneingang des MONOLUX-Gerätes an und verbinden Sie dann den Ausgangsbecher über das kurze Kabel mit einem der drei Ausgänge (Dreipolstecker). Legen sie nun die Substanz, deren Information Sie übertragen möchten, in den Eingangsbecher und legen Sie das Trägermedium, auf das Sie die Information übertragen möchten, in den Ausgangsbecher. Dann schalten Sie das Gerät ein und bringen den großen Einstellknopf in die Position „Extern“. Weitere Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, die Stellung der Regelknöpfe hat keinen Einfluss auf das Resultat. Der Verstärkungsgrad kann nicht (oder nur mit einem zusätzlichen Regelglied) eingestellt werden, es ist jedoch eine mittlere, auf Erfahrungen basierende Einstellung des Gerätes vorgenommen worden. Nach etwa einer halben Minute nehmen sie die Substanzen heraus und testen aus, ob die Übertragung erfolgreich war. Die meisten Heilkundigen verwenden kinesiologische oder radiästhetische Testverfahren.

Es soll nicht verschwiegen werden, dass das „Überschwingen“ von Medikamenten-informationen – wie bereits angedeutet - ein aus naturwissenschaftlicher Sicht höchst fragwürdiges Verfahren ist. Es funktioniert aber ganz ausgezeichnet, wie zahllose Heilkundige bestätigen, die geeignete Testverfahren beherrschen und die seit Jahren erfolgreich mit etablierten Bioresonanz- oder Radionikapparaturen oder auch mit unseren Geräten arbeiten. Allerdings muss zur Kenntnis genommen werden, dass bei all diesen Verfahren neben rein physikalischen Vorgängen zumeist auch mentale Prozesse beteiligt sind, die im Sinne einer „Benutzerabhängigkeit“ entscheidend für den Erfolg sind.

Begriffsklärung: MODULATION
In Dem Text ist häufig von moduliertem Lumineszenzlicht oder von modulierten Magnetfeldern die Rede, ohne das allen Leserinnen und Lesern ganz deutlich wird, was der Begriff MODULATION in diesem Zusammenhang eigentlich bedeutet. Man spricht ja auch davon, dass z.B. ein Schauspieler seine Stimme gut moduliert, wenn er mal laut mal leise, mal sanft, mal schneidend vorträgt. Gemeint ist also die Veränderung der Stimme, um bestimmte Effekte zu erzielen. Bei der Modulation des Lumineszenzlichtes geht es auch um Veränderungen der Lichtintensität durch bestimmte Schwingungen oder Informationen, welche die Eigenschaften des Lichtes beeinflussen und dadurch das Licht zum Träger einer bestimmten Information machen. Diesen technischen Vorgang der Übertragung einer Schwingungs-information auf das Therapielicht bezeichnet man als Modulation. Modulationsvorgänge spielen z.B. bei Rundfunk und Fernsehen eine überragende Rolle, weil die Ton- und Bildinformationen einer so genannten Trägerfrequenz, die über die Antenne unser Empfangsgerät erreicht, aufmoduliert wird. Um es anhand von drei Schwingungsbildern zu konkretisieren:

Das erste Bild zeigt das Oszillogramm einer hochfrequenten (also sehr schnell wechselnden) Trägerschwingung, die ganz harmonisch und ebenmäßig, also unmoduliert ist (diese Trägerfrequenz könnte auch eine Lichtschwingung sein!).

Abb. 1: Eine unmodulierte Schwingung
Das zweite Bild zeigt eine niederfrequente (also relativ langsam wechselnde) Schwingung (hier ist es der Ton einer Stimmgabel, Kammerton A), die auf die Trägerfrequenz aufmoduliert werden soll, damit diese sie „transportiert“ Abb. 2: Niederfrequente Tonschwingung, welche das Licht als „Trägermedium“, also gleichsam als „Transportmittel“ nutzen soll
Das dritte Bild zeigt die modulierte Trägerschwingung, auf der die Tonschwingung sozusagen „reitet“. So wird sie bei der Applikation zusammen mit dem Licht in den Organismus der behandelten Person „eingeschleust“. Abb. 3: Die modulierte Trägerschwingung, hier sozusagen ein Mix aus Trägerfrequenz und Tonfrequenz.

So lassen sich bei der Therapie bestimmte therapeutisch bedeutsame Schwingungen auf das Licht - und gegebenenfalls auch auf das Magnetfeld – des Applikators übertragen, um sie in sehr effektiver Weise an den Patienten zu bringen.

Literatur:
Clark, Hulda: Heilung ist möglich. Eine revolutionäre Technik zur Behandlung chronischer Erkrankungen. Knaur Verlag, München 1997
Doczi, György: Die Kraft der Grenzen . Harmonische Proportionen in Natur, Kunst und Architektur. Capricorn-Verlag, Glonn 1987
Elias, Jaques:Akupunktur –Therapie – Atlas, Sommer – Verlag GmbH, Teningen 1993.
Gleditsch, Jochen M.: MAPS MikroAkuPunktSysteme, Grundlagen und Praxis der somatotopischen Therapie, Hippokrates Verlag, Stuttgart, 2002
Mandel, Peter: Farben: Die Apotheke des Lichts. Esogetics GmbH, Bruchsal 2001
Muths, Christa: Farbtherapie. Mit Farben heilen – der sanfte Weg zur Gesundheit.
Heyne Verlag, München 1989
Petricek, Ursula u.a.: Handbuch der Akupunktur. Der chinesische und der moderne Weg. Orbis Verlag, München 2001
Pischinger, Alfred: Das System der Grundregulation. Haug-Verlag, Stuttgart 2004
Tomatis, Alfred A.: Der Klang des Lebens. Rowohlt Verlag (rororo Sachbuch), Reinbek 2000
Will, Reinhold D.: Bioresonanztherapie. Mit körper- und substanzeigenen Schwingungen heilen. Jopp Verlag, Wiesbaden 1997

Hinweise zur Verwendung des MONOLUX- Zubehörs (Stand: Juli 07)
  • Das Zubehörsortiment für die MONOLUX-Geräte ist inzwischen so umfangreich, dass es kaum möglich ist, im Rahmen der NPS-O-Seminare alles vorzustellen. Wir wählen daher diesen Weg und bieten darüber hinaus Geräte-Seminare an.
  • Die Leuchtdioden LED (Light Emitting Diodes), wie wir sie bei unseren Applikatoren verwenden, werden immer leistungsfähiger und finden in steigendem Maße in der Alltagstechnik (Beleuchtung, Verkehrsampeln, Rücklichter bei PKW etc.) Verwendung. Dies hat sowohl den TÜV als auch die Berufsverbände veranlasst, vor möglichen Gefahren durch direktes Hineinsehen in das Lumineszenzlicht aus geringer Entfernung zu warnen. Wir greifen die Hinweise auf und bitten um größte Vorsicht bei der Arbeit mit den modernen Therapiegriffeln und Flächenstrahlern. Im Zweifelsfalle sind Schutzbrillen zu tragen, wie sie z.B. für die therapeutische Anwendung von Laserlicht vorgeschrieben sind. Bisher hat es im Rahmen der NPS-O keinerlei Probleme gegeben, es muss aber darauf hingewiesen werden, dass ein Gefährdungspotenzial durch Lichteinwirkung sowohl für die Heilkundigen als auch für die Patientinnen und Patienten besteht.
  • Als MONOLUX-Applikatoren gibt es Therapiegriffel, Sonden und Flächentrahler mit unterschiedlichen Farben, zum Teil mit einem Magnetgenerator ausgestattet. Alle Applikatoren können an alle MONOLUX-Geräte angeschlossen werden. Für das MONOLUX MV (Modulationsverstärker) und das MONOLUX Combi gibt es noch einen Eingangs- und einen Ausgangsbecher für die Arbeit mit Medikamenten-Informationen etc.
  • Um die unterschiedlichen Therapiegriffel voneinander unterscheiden zu können, erhalten sie eine Farbcodierung mit folgender Bedeutung:
    • Wenn ein Griffel mit einem Farbring versehen ist, gibt dieser die Farbe des Therapielichtes an. Es stehen die Farben Rot. Orange, Grün, Gelb, Blau, Türkis, Violett und Weiß (Vollspektrum) zur Verfügung, außerdem gibt es einen Farbwechsler, bei dem das Licht innerhalb von ca. 20 Sekunden von Rot über Grün Blau und einige Mischfarben zu Rot zurückkehrt.
    • Ein Griffel mit zwei Farbringen ist mit einem Magnetgenerator ausgestattet. Der erste Ring (von der Spitze her gesehen) signalisiert die Farbe des Therapielichtes, der zweite Ring zeigt an, welcher Magnetpol auf die Applikationsseite gerichtet ist. Dabei steht „Grün“ für den magnetischen Nordpol, „Rot“ steht für den Südpol. Ein Griffel mit einem blauen und einem roten Ring gibt also blaues Licht und hat den Südpol des Magnetfeldes an der Lichtseite.
    • Ein Griffel mit Farbwechsler wird durch 3 Farbringe (Rot, Grün, Blau) gekennzeichnet. Die Farbwechsler erzeugen eine eigene physiologisch günstige Frequenz. Sie können mit dem MONOLUX MV, dem MONOLUX 2000 und dem MONOLUX Combi in der Position „Extern“ eingesetzt werden.
    • Bei den Flächenstrahlern und Licht / Magnetköpfen älterer Bauart (in der Regel mit Rotlicht) zeigt die Vergussmasse an der Lichtseite an, welcher Magnetpol an der Lichtseite liegt (entweder Rot für Südpol oder Grün für Nordpol). Bei den Licht / Magnetköpfen bleibt dies so. Da es jetzt aber auch Flächenstrahler mit den Farben Gelb/Orange, Grün und Blau gibt, signalisiert die Vergussmasse ab Mai 2007 die Farbe des Therapielichtes (nicht die Polarität des Magnetsystems).
  • Gelegentlich ist beim Zubehör von einer „Standardversion“ die Rede. Damit ist jeweils eine Version gemeint, die ausgeliefert wird, wenn keine genaueren Angaben gemacht werden. Bei den Flächenstrahlern ist z.B. die Standardversion ein Strahler mit 7 LED „Rot“, 10 mm mit einer integrierten Magnetspule, eingegossen mit rotem Kunstharz, also mit dem Südpol an der Applikationsseite. Bei den unterschiedlichen Griffeln und Strahlern wird angegeben, welche Ausführung die am häufigsten verwendete - also die Standardversion – ist.

Applikatoren und anderes Zubehör in ihrem Verwendungszusammenhang:

  • Der „Kombigriffel“:
    Der Kombigriffel hat eine Doppelfunktion: Er dient einerseits dazu, mit Hilfe einer Ringelektrode Akupunkturpunkte, Maximal Energetische Punkte (MEPs) nach SIENER oder andere „active points“ zu identifizieren und zu vermessen, andererseits besteht die Möglichkeit, mit Hilfe der integrierten LED gleichzeitig - also ohne umschalten zu müssen – die Punkte mit Lumineszenzlicht in therapeutischer Absicht zu bestrahlen. Um überhaupt messen zu können, muss der Patient eine Handelektrode halten, welche – wie der Kombigriffel - an das MONOLUX-Gerät angeschlossen wird. Wichtige Details zur Arbeit an den MEPs im Rahmen der NPSO finden Sie auf S. 24 ff. im NPSO-Buch. Es soll darauf hingewiesen werden, dass es auch reine Messgriffel mit auswechselbaren Spitzen unterschiedlicher Feinheit gibt, die z.B. eingesetzt werden, um die extrem eng liegenden Punkte der Auriculotherapie zu vermessen. Die Standardausführung des Kombigriffels ist mit einer Edelstahlelektrode und einem integrierten Lichtleiter von 1,5 mm Durchmesser ausgestattet. Das Therapielicht ist Rot (650 nm). Es gibt auf Anfrage jedoch auch Kombigriffel mit anderen Farben des Sortiments. Der Durchmesser des Lichtleiters kann bei Bedarf auch größer (2 mm Ø) oder kleiner (1 mm Ø) sein. Den Kombigriffel mit der feinen Ringelektrode und dem dünnen Lichtleiter von nur 1 mm verwendet man hauptsächlich für die Auriculotherapie. Die feinen Therapiespitzen haben den Vorteil, dass eine sehr exakte Bestimmung der Punkte möglich ist, sie haben aber den Nachteil, dass wegen des geringeren Durchmessers des zentralen Lichtleiters weniger Lichtenergie übertragen wird. Da sich herausgestellt hat, dass ein „begleitendes“ moduliertes Magnetfeld bei praktisch allen Applikatoren eine Optimierung des Therapieerfolges bewirken kann, gibt es jetzt auch einen Kombigriffel mit integriertem Magnetgenerator. Dieser ist nicht Standard, da nicht alle MONOLUX-Therapeuten den Magnetgenerator wünschen.

  • Die Therapiegriffel:
    Als „Therapiegriffel“ werden die Applikatoren bezeichnet, die nicht mit einer Suchelektrode ausgestattet sind, die aber am Applikationsort einen kräftigen Lichtpunkt von 5 mm oder 10 mm Durchmesser setzen. Die Frontlinsen der Therapiegriffel werden in der Regel direkt auf die Haut aufgesetzt, eine kräftige Druckmassage ist bei Bedarf möglich (z.B. im Rahmen einer Fußreflexzonenbehandlung oder eine Behandlung nach GAVELIS). Man kann die Therapiegriffel erfolgreich an Fernpunkten ansetzen oder aber am locus dolendi, also dem Ort des Krankheitsgeschehens selbst. Die Standardversion ist der Griffel mit einer Frontlinse von 5 mm Ø und der Farbe Rot. Es gibt aber folgende Varianten:
    • Unterschiedliche Farben: Griffel mit 5 mm Ø Frontlinse und den Farben Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau, Violett und Weiß (auf Anfrage auch Infrarot und Utraviolett).
    • Unterschiedliche Dicke: Griffel mit 10 mm Ø Frontlinse in den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Weiß.
    • Zusätzlicher Magnetgenerator: Die Griffel mit 10 mm Ø Diode können mit einem Magnetgenerator ausgestattet werden, der ein permanentes Magnetfeld abgibt, das durch die Frequenzen des MONOLUX-Gerätes moduliert (also zum Pulsieren gebracht) wird. Es hat sich gezeigt, dass die simultane Applikation von moduliertem Lumineszenzlicht und gepulstem Magnetfeld in vielen Fällen sehr viel schneller zum gewünschten Ergebnis führt.
      Die Standardversion der Applikatoren mit Magnetgenerator ist der Griffel mit 10 mm Ø LED und der Farbe Rot.

  • Die Flächenstrahler:
    Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Flächenlicht, das zusammen mit einem modulierten Magnetfeld appliziert wird, werden die Flächenstrahler fast alle mit einem Magnetgenerator ausgestattet. Die Standardversion ist ein Flächenstrahler mit 7 LED 10 mm Durchmesser und einer Magnetspule mit einem Permanentmagneten (50 Mikrotesla bei den neueren Strahlern) als Kern. Der magnetische Südpol liegt an der Lichtseite, die Farbe des Therapielichtes ist Rot. Die stärkere Version de Flächenstrahlers wird als „Licht-Magnetkopf“ bezeichnet. Er ist mit einem kräftigen Magnetgenerator von 500 Millitesla ausgestattet, ebenfalls mit 7 LED 10 mm. Auch hier gilt, dass bei der Standardversion der magnetische Südpol an der Lichtseite liegt (Therapiefarbe: Rot).

    Unterschiedliche Farben: Flächenstrahler und können mit folgenden LEDs 10 mm Ø ausgestattet werden: Rot, Gelb / Orange, Grün, Blau, Weiß. Außerdem gibt es jeweils eine Version mit 21 LEDs 5 mm Ø, Weiß.


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Rudolf-Siener-Stiftung, Christian Schütte, Gereonstr. 105, 52372 Bad Ems Tel.: +49 2427 905870